Arbeiten

Bildraum
identisch

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Mit der Tapetenmusterrolle verleiht man den eigenen 4 Wänden eine private Atmosphäre. Das Muster gewinnt an Bedeutung (wird emotional aufgeladen) mit dem, was sich zu Hause ereignet.
Analog zu diesem Raum beziehe ich mich auf die 4 Ecken im Bild mit der Frage, ob und wie weit die Wirklichkeit im Bild zu steigern ist.




hermetisch

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Durchaus der Tradition verbunden, nehme ich einen jahrtausende alten Mythos zum Thema: das Einhorn;
das heißt genauer, nicht die Figur des Einhorns in seiner Wiedererkennbarkeit ist hier vordergründig, sondern die mit ihr verbundenen Erwartungen. Schöner, als ich es auf Tapissserien dargestellt gesehen habe, kann ich es auch nicht. Was mich interessiert, ist die in sich hermetische Welt im Bild, wodurch gerade die Distanz zum Betrachter deutlich wird, die mit dem Begriff Sehnsucht ausgefüllt wird.
In dem Bild "Einhorn" von 1999 scheint das Einhorn mit sich selbst genug beschäftigt zu sein.
Mit dem Wunsch "im Bilde zu sein", stellt sich die Frage nach der Wirklichkeit des Bildes um, zu der Frage, ob nicht vielmehr die Wirklichkeit zum Bild wird.




unendlich

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durchlässig

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beleuchtet

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erweitert

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Licht und Schatten, Reflexionen und Spiegelungen sind Phänomene im Augenblick zur Freude des Betrachters, vor Ort zu sein.
Das einfallende Licht mit „Schattenwurf“ auf die gegenüberstehende Bildwand ist im Modell simuliert und nach kompositorischen Gesichtspunkten übertragen.
Die Anordnung der insgesamt 8 Bildwände im Raum ermöglicht, die Komposition aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Der erzählerische Moment geschieht in der Komposition durch Angrenzung, Überschneidung und Überlagerung, lesbar in der Konfrontation von Struktur und Vielfalt im Muster. Die dadurch eröffneten Bildräume in Bezug zu den real begehbaren Räumlichkeiten zu setzten, war mir während meines zweimonatigen Aufenthaltes im Atelier Wilke eine Herausforderung.





objekthaft

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Wohnraum
Wandmalerei
Mit der Wandmalerei wird die visuelle Begehbarkeit, der durch Farbraumschichtung eröffneten Bildräume, aus der Fläche, in real begehbare Farbräume transportiert.


2007 Berlin

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Hier ist der Lichteinfall simuliert, wie er in einem engen berliner Hinterhof nicht möglich - aber wünschenswert ist.




2009 Zuoz, CH

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Wandgestaltung Studiokino, Hotel Castell
Die Choreografie konzentriert sich auf die Längsrichtung (9,20m), mit einem Wandversatz von ca. 30 cm auf der Hälfte der Strecke.
Das Muster definiert Figur und Hintergrund im Ornament, dem offensichtlich ein System zu Grunde liegt. Legt man zwei verschiedenartige Muster übereinander, ergibt sich an Überschneidungen, eine Vielzahl an Situationen, die in ihrer Konsequenz schicksalhaft erscheinen. Mit der dreidimensionalen Farbraumwirkung ist Zeitraum denkbar und Bewegung wird suggeriert.
In Anlehnung an den Film, treten hier zwei Charaktere in Aktion, die folglich eine Geschichte erzählen.




2015 Berlin

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Der Spiegel als erinnerter Moment im Bild.




2017 Kassel

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Mit 4,20 m Länge, 1,45m Breite und 2,70m Höhe, insgesamt 3 Türen, Gasleitungen incl Zähler wirkte der Durchgang lang, schmal, hoch und eher zweckdienlich.
Mit den Überschneidungen auf verschiedenen Farbraumebenen und unterstützt durch den großen Spiegel, scheinen die Wände transparent und auseinander gerückt.
Kein Grund zur Eile. So bleibt der Weg als Passage in Erinnerung.